Geschichte
Lions Clubs International entstand 1917 in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ein junger Versicherungskaufmann namens Melvin Jones aus Chicago hatte einst die Vision von einer Bewegung. Sein Traum war die Schaffung einer starken und einflussreichen Vereinigung im Dienst an der Menschheit und zwar durch Zusammenschluss verschiedener selbständiger Clubs, die schon damals bestanden. Er wollte erreichen, dass lokale Geschäftsclubs, die bisher ausschließlich Eigeninteressen verpflichtet waren, sich zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in der ganzen Welt einsetzen.
Diese Idee wurde Vertretern verschiedener Gruppen anlässlich eines Treffens am 7. Juni 1917 in einem Chicagoer Hotel unterbreitet. Anschließend rief man einen Länderkongress auf, der vom 8. bis 10. Oktober 1917 in Dallas (Texas) unter Teilnahme von 25 Clubs stattfand. So entstand die Keimzelle der größten und meistverbreiteten Service-Organisation der Welt. Die festgelegte Satzung hat bis heute Bestand.
Im Jahre 1920 wurde die Vereinigung international, als die ersten Clubs in Kanada gegründet wurden. Danach erfolgten Gründungen in China, Mexico und Kuba. Acht Jahre später trat in Mittelamerika der erste Club der Vereinigung bei und 1936 erfolgte die erste südamerikanische Clubgründung in Kolumbien.
In Europa kam es in Stockholm (Schweden) am 24. März 1948 zur ersten Gründung, der weitere in der Schweiz und Frankreich folgten. Am 27. Februar 1952 wurde Lions auch in Deutschland aktiv durch die Gründung des ersten Lions Club in Düsseldorf. In Osteuropa fand 1988 in Budapest (Ungarn) die erste Clubgründung statt. Heute ist die Lions Vereinigung praktisch in fast allen Ländern der Welt aktiv und ist auch offiziell den Vereinten Nationen (UNO) angeschlossen.
